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Ekklesiologie im Wandel
Kirchen wandeln sich derzeit in erheblichem Umfang: Strukturelle Umbauprozesse in der verfassten Kirche stehen dabei wachsenden Formen digitaler kirchlicher Vergemeinschaftung gegenüber. Beide spiegeln auf je eigene Weise Veränderungen in den religiösen Vollzügen des christlichen Glaubens in der westlichen Welt. Diese Vollzüge bedürfen der ekklesiologischen Reflexion: Denn sich wandelnde Glaubenspraktiken und Glaubensgemeinschaften verändern das, was theologisch als „Kirche“ beschrieben wird.
Das Projekt „Digital – Parochial – Global“ reflektierte an der Schnittstelle von kirchlicher Praxis, Kirchenleitung, Praktischer Theologie und Systematischer Theologie während der Coronapandemie zentrale Herausforderungen digitaler Formen des religiösen Lebens in öffentlichen Workshops.
Vertieft werden diese Impulse in einem Publikationsprojekt zur digitalen Ekklesiologie, das eine theologische Interpretation digitaler Kirche in Form einer kollaborativen Monographie versucht.
Das Projekt „Kirchentransformationen theologisch“ reflektiert an der Schnittstelle von kirchlicher Praxis, Kirchenleitung, Praktischer Theologie und Systematischer Theologie die ekklesiologischen Implikationen laufender Transformationsprozesse in öffentlichen Workshops.


