Mensch 4.0

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Dass der digitale Medienwandel mit Veränderungen der Konstitutionsbedingungen des Menschen einher geht, macht die mediale Vermittlung des Erlebens von Raum, Zeit und gegenständlicher Realität deutlich. Digitale Medialität und das Leben in digital-analogen Hybridräumen bestimmt daher sowohl das Selbsterleben als auch die Sozialität menschlichen Lebens. Den anthropologischen Implikationen des digitalen Wandels ging der Konsultationsprozess „Mensch 4.0“ in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe 2020-2023 nach.
 
Verhandelt wurden in sechs Konsultationstreffen die Themenfelder "Medien", "Zeit", "Raum", "Körperlichkeit", "Emotion" und "Sozialität" (s. Tagungsberichte)
 
Die Konsultationsreihe wurde gefördert durch den Digitalinnovationsfonds der EKD.
 
Publikationen [in Auswahl]
Mensch 4.0. Theologische Medienanthropologie in interdisziplinärer Perspektive (FESTForschung 3). Ed. by Frederike van Oorschot, Lars Allolio-Näcke and Simon Haug. Heidelberg 2024. https://doi.org/10.11588/heibooks.1516
 
 
»Wir sind alle Individuen!« Individuum und religiöse Vergemeinschaftung im Digitalen. In: van Oorschot, Frederike/Allolio-Näcke, Lars/Haug, Simon (Ed.): Mensch 4.0. Interdisziplinäre Explorationen sich verändernder Weltverhältnisse (FEST Forschung 3). Heidelberg, 267–302. https://doi.org/10.11588/heibooks.1516.c22009
 
Mensch 4.0? Konvergenzen, Kontroversen und Horizonte einer interdisziplinären Medienanthropologie in theologischer Absicht (with Simon Haug). In: van Oorschot, Frederike/Allolio-Näcke, Lars/Haug, Simon (Ed.): Mensch 4.0. Interdisziplinäre Explorationen sich verändernder Weltverhältnisse (FEST Forschung 3). Heidelberg, 489–511. https://doi.org/10.11588/heibooks.1516.c22019
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Ansprechpartner

Frederike van Oorschot

Leiterin des Arbeitsbereichs "Religion, Recht und Kultur" (beurlaubt)

06221 167257