Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Sozialwirtschaft

Teichert, Volker/ Foltin, Oliver (2025): „Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Sozialwirtschaft“, in: Walter Leal Filho/ Viviane Scherenberg (Hg.): SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz. Berlin: Springer Spektrum, 511-532, https://doi.org/10.1007/978-3-662-70588-9 
 
 

Kennzeichnend für die Sozialwirtschaft ist eine Vielfalt an Trägern. So besteht in Deutschland ein Mix aus privatwirtschaftlichen, öffentlich-rechtlichen und gemeinnützigen Trägern. Sie werden von unterschiedlichen Organisationen der Sozialwirtschaft verantwortet. Zu den größten Organisationen zählen Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA). Allein die Gebäude dieser Organisationen sind für etwa 14,4 Mio. t CO2-Emissionen verantwortlich, nicht mitgerechnet sind die CO2-Emissionen für Mobilität, Verpflegung und Beschaffung etwa von Reinigungsmitteln und Büromaterial. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes lagen die Treibhausgasemissionen 2023 bei 674 Mio. t. Legt man die obigen Schätzungen zugrunde, entfallen rund zwei Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland auf die Nutzung von Strom und Heizenergie in den Gebäuden der Sozialwirtschaft.
Ansprechpartner

Dr. Volker Teichert

Wissenschaftlicher Referent Arbeitsbereich "Nachhaltige Entwicklung"

Dr. Oliver Foltin

Stellvertretender Leiter der FEST