Religion und Aufklärung Band 30 - Wertebildung in der Schule

Quelle: Mohr Siebeck / Katarina Weilert

Heidelberg, 01.05.2026 - Die öffentliche Schule ist als staatliche Einrichtung zur religiösen wie weltanschaulichen Neutralität verpflichtet. Zugleich erschöpft sich ihr Bildungsauftrag nicht allein in der Vermittlung von Fachwissen. Schulen sind auch Orte der Wertebildung. Einerseits werden Werte in der Schule explizit zum Thema gemacht und pädagogisch aufbereitet. Andererseits spielen sie eine implizite Rolle für die Struktur von Unterrichtsprozessen. Sie prägen die Vermittlung methodischer und hermeneutischer Kompetenzen und manifestieren sich im Handeln von Lehrkräften, wodurch sie schließlich auch implizit normative Wirkung erhalten.
Die Beiträge des Bandes bieten eine interdisziplinäre Reflexion des vielschichtigen und kontroversen Themas »Wertebildung in der Schule« aus Sicht von Philosophie, Rechtswissenschaft, Theologie und Erziehungswissenschaft und diskutieren Herausforderungen und Ambivalenzen, die damit einhergehen.
 
Ansprechpartner

Prof. Dr. Magnus Schlette

Leiter des Arbeitsbereichs “Theologie und Naturwissenschaft”

Prof. Dr. iur. A. Katarina Weilert LL.M. (London)

Leiterin (kommissarisch) des Arbeitsbereichs "Religion, Recht und Kultur" & Wissenschaftliche Referentin (Rechtswissenschaft)