Wald- und Baumbestattungen: Workshop zur Diskussion der vorläufigen Projektergebnisse

Heidelberg/Hannover, 06.10.2025 – In einem Online-Workshop wurde eine vorläufige Darstellung, Auswertung und Interpretation der Daten aus der bevölkerungsrepräsentativen Befragung zu Wald-und Baumbestattungen mit Expertinnen und Experten diskutiert. 

Gedenkplatz im Bestattungswald Bötersheim 

Quelle: Wikimedia Commons, smarties, CC BY-SA-4.0

Die Friedhofs- und Bestattungskultur zeigt starke Veränderungsdynamiken, mit Trends zu Urnenbestattungen und alternativen Bestattungsformen, vor allem zu Waldbestattungen. Mit diesen Entwicklungen sind große Herausforderungen für die christliche Bestattungskultur wie für die (kirchliche) Friedhofsgestaltung verbunden. Darüber hinaus werfen diese Entwicklungen grundlegende Fragen auf, z.B. ob sich in der zunehmenden Präferenz für Waldbestattungen ein gesellschaftlicher Wandel von Todesauffassungen, Naturbildern, Religiosität sowie Trauer- und Erinnerungskultur zeigt. Um der Diskussion dieser Frage eine empirische Basis zu geben, die bereits vorliegende Studien ergänzt, wurde kooperativ von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V. (PD Dr. Thomas Kirchhoff) und dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (Prof. Dr. Georg Lämmlin, Veronika Eufinger) eine bevölkerungsrepräsentative Befragung (N = 2.014) durchgeführt, in der Motive, Vorstellungen und Präferenzen erhoben wurden, die der Entscheidung für oder auch gegen eine Wald- oder Baumbestattung zugrunde liegen (siehe Projekt "Waldbestattungen"). Die Studie wird von der EKD und der Evangelischen Landeskirche in Baden finanziell
gefördert.
Am 06.10.2025 wurde nun in einem Online-Workshop eine vorläufige Darstellung, Auswertung und Interpretation der Daten aus der bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit Expertinnen und Experten diskutiert. Beteiligt waren:
Veronika Eufinger, Thomas Kirchhoff und Georg Lämmlin dankten den Expertinnen und Experten herzlich für ihre sehr fundierten und konstruktiven Überlegungen, die in Überarbeitung der Darstellung, Auswertung und Interpretation der bevölkerungsrepräsentativen Befragung einfließen werden.