Aktuelles

Berliner Memorandum „Sicherheit neu denken – Wege des Friedens in Europa“

Europa ist gegenwärtig mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die ein gezieltes Eintreten für den Aufbau einer tragfähigen gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur und Friedensordnung erfordern. Wie kann dieser aber angesichts der aktuellen Lage gelingen? Diese Frage steht im Fokus des vorliegenden Memorandums. Ihre Verfasser und Verfasserinnen hoffen, einen Beitrag zu einer kirchlichen und öffentlichen Diskussion zu leisten, die sie für dringend geboten halten. Die Idee zu diesem Memorandum geht zurück auf die Resolution, die ein Berliner Gesprächskreis von Christinnen und Christen beim Kirchentag in Stuttgart im Juni 2015 eingebracht hat, und ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe, die an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg tagte.

Download des Memorandum "Sicherheit neu denken - Wege des Friedens in Europa"

Download der Zusammenfassung


 

Übergabe des Klimaschutzkonzepts der EKBO bei der Frühjahrssynode 2017

 

Berlin, 07. April 2017 - Seit Januar 2016 hat die FEST zusammen mit der Projektgruppe Klimaschutz das Klimaschutzkonzept der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) erarbeitet. Das Konzept wurde im Rahmen der Tagung der Frühjahrssynode vorgestellt und der Präses der Synode übergeben. weiterlesen

Download der Kurzfassung

 

 v.l.n.r.: Dr. Volker Teichert (FEST), Felicitas Wilcke (Kirchenleitung), Dr. Oliver Foltin (FEST), Sigrun Neuwerth (Präses der Synode), Hans-Georg Baaske (Umweltbüro der EKBO)


 

DFG-Forschergruppe 1765 zu Besuch in der FEST

Am 9. Januar 2017 fand eine erste Begegnung der Münchener DFG-Forschergruppe 1765 („Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989") und der FEST in Heidelberg statt. Einzelne Teilprojekte der Forschergruppe untersuchen Zusammenhänge, in denen die FEST und die sie prägenden Mitarbeiter während der Zeit der Bonner Republik als Akteure des Protestantismus maßgeblich beteiligt waren. Die Forschergruppe untersucht den Nachkriegsprotestantnismus insbesondere anhand von „Stammdiskursen“ wie „Frieden, Wiederbewaffnung und Wehrdienstverweigerung“, „Reproduktion und Embryonenschutz sowie Gentechnik“ und auch „Atomkraft, Technik und Ökologie“, an denen die FEST maßgeblich beteiligt war und auch heute noch ist. Vor diesem Hintergrund ist geplant, die Gespräche zwischen der DFG-Forschergruppe und der FEST fortzusetzen.

 


Die durch die Bundesumweltministerin berufene Jury Umweltzeichen ist in eine neue Berufungsperiode gestartet.

 

Dessau, 19. Oktober 2016 – Turnusgemäß wählte die Jury einen neuen Vorsitz. Als Vorsitzender der Jury wurde Herr Dr. Volker Teichert im Amt bestätigt, der die Evangelische Kirche in Deutschland vertritt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dr. Ralf-Rainer Braun als Vertreter des Deutschen Städtetags gewählt. Die Jury Umweltzeichen setzt sich zurzeit aus bis zu 14 Vertreterinnen und Vertretern der relevanten gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland zusammen. weiterlesen

 

 

Mitglieder der Jury Umweltzeichen v.l.n.r.: Dr. Holger Brackemann, Stiftung Warentest, Lucas Niño, Jugendvertreter, Katrin Krause (i.V. für Monika Büning), VZBV, Michel Durieux, ZDH, Dr. Ralf-Rainer Braun, Deutscher Städtetag, Prof. Dr. Helmut Horn, BUND, Prof. Dr. rer. nat. Matthias Finkbeiner, TU Berlin, Yvonne Willicks, Medien, Otto Bischlager, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Franz-Josef von Kempis, BDI, Dr. Volker Teichert, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V., Indra Enterlein ( i.V. für Dr. Benjamin Bongardt NABU), Prof. Dr. Edda Müller, Daniel Schneider, DGB, Michael Thielke, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin.


Auftakt zum integrierten Klimaschutzkonzept der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Diözese erarbeitet Handlungsprogramm zur langfristigen CO2-Reduzierung

Bis zum Sommer 2017 liegt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ vor, das einen Handlungsplan mit Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz der Diözese vorschlägt. Die hierfür erhobenen und ausgewerteten Daten ermöglichen es der Diözese erstmals, ein Klimaschutzziel zu erarbeiten und damit eine Aussage darüber zu treffen, wieviel CO2 bis wann eingespart werden soll. weiterlesen 

©Jochen Wiedemann

Auftaktveranstaltung am 14.6.2016 in Rottenburg (v.l.n.r.): Stefan Schneider (Fachbereich Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung), Dr. Volker Teichert (FEST), Dr. Oliver Foltin (FEST), Bischof Dr. Gebhard Fürst, Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Prof. em. Dr. Dietmar Mieth

 


Kirchen präsentieren Klimaschutzaktivitäten bei der Woche der Umwelt

Verschiedene kirchliche Akteure aus Landeskirchen und Bistümern haben im Rahmen der diesjährigen Woche der Umwelt am 8. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin Schwerpunkte ihrer Umwelt- und Klimaschutzarbeit vorgestellt. In dem einstündigen Fachforum, das vom Projektbüro Klimaschutz der EKD organisiert und moderiert wurde, gingen die Verantwortlichen der Frage nach, wie Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestaltet werden kann. Anhand von Praxisbeispielen berichteten die Mitwirkenden aus der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der Ev. Kirche von Westfalen, dem Bistum Hildesheim und Erzbistum Köln sowie der FEST in Heidelberg über ihre konkreten Erfahrungen. Darüber hinaus wurden in dem Fachforum die Potenziale und Erfolgsfaktoren, aber auch Hindernisse und Schwierigkeiten bei der Realisierung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen mit den Anwesenden diskutiert.

Die Woche der Umwelt fand in diesem Jahr zum fünften Mal am Amtsitz des Bundespräsidenten statt. In mehr als 80 Fachforen wurden zahlreiche Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen angeboten. Rund 200 Aussteller präsentierten zudem ihre zahlreichen Umweltprojekte der Öffentlichkeit.

Informationen zur Woche der Umwelt sind online unter: www.woche-der-umwelt.de erhältlich.

(v.l.n.r.): Dr. Volker Teichert (Wissenschaftlicher Referent FEST Heidelberg), Tobias Welz (Umweltbeauftragter Erzbistum Köln), Dr. Oliver Foltin (Leiter Projektbüro Klimaschutz der EKD), Martin Spatz (Projektleitung Klimaschutzinitiative Bistum Hildesheim), Sabine Jellinghaus (Klimaschutzmanagerin Ev. Kirche von Westfalen), Hans-Georg Baaske (Leiter Umweltbüro der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)


 

Aktualisierung des Regionalen Wohlfahrtsindex für Rheinland-Pfalz (RWI-RLP) erschienen

Nachdem im Jahr 2014 der Regionale Wohlfahrtindex das erste Mal für Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) erarbeitet und veröffentlicht wurde, wurde nun erneut im Auftrag des MWKEL die erste Aktualisierung des RWI-RLP vorgelegt. Darin wurden zum einen verschiedene methodische Verbesserungen vorgenommen und zum anderen die Zeitreihe bis zum Jahr 2013 fortgeschrieben.

Die Ministerin Evelin Lemke beschreibt die Vorzüge des RWI in einer Pressemitteilung im Zuge der Veröffentlichung des aktuellen RWI-Berichts folgendermaßen:
"Der RWI ist ein interessantes Instrument, um über den materiellen Wohlstand hinausgehend die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt zu betrachten. Er gibt wertvolle Denkanstöße für eine wohlfahrtsorientierte Wirtschaftspolitik, in dem er die Folgekosten von wirtschaftlichem Wachstum für Natur und Gesellschaft sichtbar macht."

Einen Link zum kostenfreien Download der Studie (mit Vorwort der Ministerin Evelin Lemke), sowie viele weitere Informationen rund um den Regionalen und Nationalen Wohfahrtsindex, finden Sie auf unserer Themenseite Wohlfahrtsindizes (NWI/RWI).

 


 

Einführung von EMAS / Grüner Gockel in sechs Kirchengemeinden

Die FEST begleitet seit April 2016 im Rahmen eines vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft geförderten Konvois sechs Kirchengemeinden in der Evangelischen Landeskirche in Baden bei der Einführung eines Umweltmanagements nach EMAS / Grüner Gockel.

Informationen zum Umweltmanagement in der Badischen Landeskirche finden Sie hier.

Info: Einführung von Umweltmanagement durch die FEST


 

Neue Studie: Erstmals Regionaler Wohlfahrtsindex (RWI) für Nordrhein-Westfalen berechnet

An was sollte sich die Politik von Nordrhein-Westfalen orientieren, um das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner des Landes, jetzt und in der Zukunft, zu befördern? Welche Indikatoren oder Indices zeigen die „richtige“ Richtung und können der Politik eine Orientierungshilfe sein? Sollten hierfür „objektive“ Fakten analysiert oder Einstellungen und Wahrnehmungen der Bevölkerung erkundet werden? Und wie lässt sich die Notwendigkeit, einen Diskurs über diese Fragen offen zu führen, in die Politik, aber vor allem auch in die Medien und in die Öffentlichkeit hinein vermitteln? Dies sind Fragen, die Ausgangspunkte der von FEST durchgeführten und von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebenen Studie waren.

Vergleich von RWI, BIP und Lebenszufriedenheit

In der Studie wird zum ersten Mal der Regionale Wohlfahrtsindex für Nordrhein-Westfalen (RWI NRW) berechnet und mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Bundeslandes verglichen. Außerdem werden Ergebnisse ausgewählter empirische Studien zu den Themen Zukunftsfähigkeit, Lebensqualität und Glück in Nordrhein-Westfalen einander gegenübergestellt und subjektive Einschätzungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen aufgrund einer eigenen Auswertung des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) präsentiert.

Ausführliche Informationen und Links zum kostenfreien Download der Studie finden Sie auf unserer Themenseite Wohlfahrtsindizes (NWI/RWI) .


Kooperieren - aber wie? Nachhaltigkeit in Kirchen, Religionsgemeinschaften und Kommunen

Kirchen, Religionsgemeinschaften und Kommunen engagieren sich für Nachhaltigkeit – sicher nicht alle in gleichem Maße, weder die Gemeinden noch die Kirchenleitungen, aber von ihnen sind in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder exemplarische Projekte entwickelt und begonnen worden, die fast als Blaupause auf andere übertragen werden konnten. Darin liegt eine Chance: das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden, sondern von anderen zu lernen, mit ihnen zu kooperieren.

Hans Diefenbacher (Redaktion): Kooperieren aber wie? Nachhaltigkeit in Kirchen, Religionsgemeinschaften und Kommunen. Heidelberg: FEST 2015, 64 S.

Download des Leitfadens 

Bestellungen gedruckter Exemplare an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


VERANSTALTUNGEN
"'Mehr Verantwortung für den Frieden'. Deutsche Außenpolitik in Zeiten des Umbruchs", 26. Mai 2017, 11–13 Uhr, Podiumsdiskussion, DEKT Berlin Messehallen

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Lorenzo Fioramonti: "The World After GDP: Economics, Politics and International Relations in the Post-Growth Era", 29. Mai 2017, 18:00 Uhr c.t., Öffentlicher Abendvortrag, FEST, Heidelberg

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